Verkehrsschilder der Gerechtigkeit

Gesellschaftsinszenierung Nr. 6


Ein mehrjähriges Kunstprojekt in Zusammenarbeit mit dem Staatstheater Nürnberg, dem Menschenrechtsbüro Nürnberg, dem Goethe Institut.

Die Verkehrsschilder der Gerechtigkeit sind im internationalem Forum der 4. Gipfelkonferenz der Kinder/Jugend entstanden.
Beteiligte Länder: Ukraine, Rumänien, Moldawien, Polen, Serbien, Österreich, Deutschland.

Im Straßenverkehr ist es gelungen, eine internationale Bildersprache zu entwickeln, die weltweit akzeptiert und verstanden wird. In diesem Sinne sollen die Verkehrsschilder der Gerechtigkeit auch zu internationalen Bildsymbolen werden, um ein gerechteres Zusammenleben zwischen den Menschen und auch der Umwelt zu fördern.


Stationen

Bei allen Stationen werden die „Verkehrsschilder der Gerechtigkeit“ als temporäre Installation im öffentlichen Raum aufgestellt.
Angestrebt ist jedoch die dauerhafte Aufstellung der Schilder, die durch Patenschaften der Bürger*innen statt findet.
Sie können selbst entscheiden wo die Schilder in ihrer Stadt/Gemeinde stehen sollen.
Alle aufgestellten Schilder werden in der Landkarte vermerkt.

1. Station: Nürnberg
14. – 27. März 2022

Die insgesamt 147 Verkehrsschilder der Gerechtigkeit stehen bis zum 27. März an den benannten Orten. Durch 147 Patenschaften sollen sie dann in ganz Nürnberg dauerhaft aufgestellt werden… auf Schulhöfen, Firmengeländen, privaten Vorgärten, öffentlichen Plätzen, etc.
Bürger*innen mit konkreten Ideen können sich einbringen und das ausgewählte Schild für € 180,- / 220,- erwerben und dauerhaft an einem Ort aufstellen(*).
Durch diese Bürgerbeteiligung entscheiden die Nürnberg*innen selber, wo die Schilder der Gerechtigkeit ihre stärkste Wirkung entfalten sollen.

(*) Alle Schilder sind als Kunstwerke signiert und nummeriert.

Beitrag im BR: Johannes Volkmann über die „Verkehrsschilder der Gerechtigkeit“ in Nürnberg

Montag 14. März / 14:00 Uhr
Staatstheater-Wiese
Schild: Hände schütteln
Eröffnung: mit Oberbürgermeister Marcus König und Jens-Daniel Herzog (Intendant Staatstheater Nürnberg)
Performance: Jugendclub des Staatstheaters Nürnberg 

Staatstheater Nürnberg

Dienstag 15. März / 17:00 Uhr
Kornmarkt
Schild: Respekt
Rede: Karin Falkenberg (Leiterin Spielzeugmuseum)
Performance: Holzgartenschule

Kornmarkt, Nürnberg

Mittwoch 16. März / 17:00 Uhr
Jakobsplatz
Schild:
Schau hin!
Rede:
Michael Domes (TH Nürnberg Georg Simon Ohm)
Performance:
Veit Stoß Realschule

Jakobsplatz, Nürnberg

Donnerstag 17. März / 16:00 Uhr
Lorenzer Platz
Schild: Umweltschutz
Rede:
Frank Braun (Bluepingu e.V.)
Performance:
Labenwolf Gymnasium

Lorenzer Platz, Nürnberg

Donnerstag 17. März / 17:00 Uhr
Hans Sachs Platz
Schild: Zebrastreifen  
Rede:
Thomas Stumpp (Goethe Institut München)
Performance:
Bismarck Schule 

Hans-Sachs-Platz, Nürnberg

Freitag 18. März / 17:00 Uhr
Gewerbemuseumsplatz
Schild: Gleichberechtigung
Rede: Hedwig Schouten (Gleichstellungsstelle Stadt Nürnberg)
Performance: Dürer Gymnasium

Gewerbemuseumsplatz, Nürnberg

Samstag 19. März / 17:00 Uhr
Insel Schütt und Andreij-Sacharow-Platz
Schild: Gleichbehandlung
Rede: Martina Mittenhuber (Menschenrechtsbüro Stadt Nürnberg) / Christine Schüssler(Leiterin Amt für internationale Beziehungen Nürnberg)
Performance: Paul-Pfinzing-Gymnasium Hersbruck

Insel Schütt, Nürnberg


2. Station: Holzkirchen
Mai – Juni 2022

Festival für Menschenrechte

Im Rahmen der Reihe „anders wachsen“ findet vom 20. bis 22. Mai 2022 das Festival für Menschenrechte – jetzt erst recht! in Holzkirchen statt.
Die begleitende Kunstausstellung läuft vom 8. Mai bis 16. Juni an verschiedenen Orten der Marktgemeinde.

Das Festival startet am Sonntag, 8. Mai um 15 Uhr mit der Eröffnung der Ausstellung und der Ausstellung der Verkehrsschilder der Gerechtigkeit.
Alle Bürger*innen aus Holzkirchen und der Gegend sind eingeladen eine PATENSCHAFT zu übernehmen… das heißt die Schilder dauerhaft aufzustellen.


Jeder kann selber entscheiden, wo das Sinn macht und wie viele Schilder aufgestellt werden sollen.
Wer mitmachen will, meldet sich bei: Volkmann@dasPapiertheater.de

Im Kulturkalender von www.kulturvision.de sind die Termine schon jetzt abrufbar.


3. Station: Blaues Land
Juni – Juli 2022

Vom 27. Juni – 3. Juli stehen die Verkehrsschilder der Gerechtigkeit in allen 9 Gemeinden des Blauen Landes. In Murnau, Uffing, Spatzenhausen, Egling, Grafenaschau, Ohlstadt, Riegsee, Großweil und Seehausen werden jeweils 24 Schilder als künstlerische Installation zu sehen sein.

Der Termin des Kunstprojektes ist bewusst eine Woche vor dem G7-Gipfel auf Schloss Elmau gesetzt. Die Verkehrsschilder der Gerechtigkeit sind ein politisches Stammend aller Bürgermeister*innen.
Die Schilder sollen dann auch dauerhaft in der Region verankert werden.

Wer ein Schild aufstellen will, oder auch mehrere, kann für 180,- € eine Patenschaft übernehmen.

Kontakt: Volkmann@dasPapiertheater.de

Alle dauerhaft errichteten Schilder werden in der digitalen Landkarte aufgenommen.


4. Station: Crotone, Italien, Juli 2022

4. Station: Crotone, Italien
Juli 2022

Weitere Infos in Kürze…


Mitmachen

Die neu entwickelten „Verkehrsschilder der Gerechtigkeit“ sollen im öffentlichen Raum sowohl temporär als auch dauerhaft aufgestellt werden. Die Motive der Schilder sollen zum Selbstverständnis unseres Zusammenlebens werden.

1. Wollen Sie die Schilder temporär
aufstellen?

Die „Verkehrsschilder der Gerechtigkeit“ können auch ausgeliehen werden. Man kann damit überall temporäre Ereignisse im öffentlichen Raum schaffen.

Sie können eigenständig für Veranstaltungen, Festivals, Demonstrationen etc. verwendet werden. Das Papiertheater hilft auch gerne vor Ort bei der Realisierung.

Für den jeweiligen Bedarf erstellt das Papiertheater gerne einen Kostenvoranschlag. Sagen Sie uns einfach, wie lange und wie viele Schilder Sie an welchem Ort aufstellen wollen.

Der Preis errechnet sich aus den Transportkosten und der Ausleihgebühr.

Anfrage: volkmann@dasPapiertheater.de

2. Wollen Sie die 
Schilder dauerhaft 
aufstellen?

Die „Verkehrsschilder der Gerechtigkeit“ können zum dauerhaften Aufstellen erworben werden. Sie sollten öffentlich wirksam errichtet werden, z. B. in Fußgängerzonen, Parks, Schulhöfen, auf Firmengeländen, in privaten Vorgärten etc..

Die Schilder sollen eine länderübergreifende Wirkung entfalten.

Ein Schild kostet zwischen € 180,- / 220,-. Jedes Schild ist auf der Rückseite signiert und nummeriert.

Anfrage: volkmann@dasPapiertheater.de


Hintergrund / Anliegen

Die „Verkehrsschilder der Gerechtigkeit“ sind das Ergebnis der 4. Internationalen Gipfelkonferenz der Kinder/Jugend, die 2021 am geschichtsträchtigen Ort des Memoriums Nürnberger Prozesse stattgefunden hat. Unter der künstlerischen Leitung von Johannes Volkmann haben Kinder und Jugendliche weltweit neue Verkehrsschilder entwickelt, die auf mehr Gerechtigkeit hinweisen wollen.