Plastikwaffen zu Friedenssäulen

Gesellschaftsinszenierung Nr. 3

KRIEGE STOPPEN / WAFFEN ABSCHAFFEN

Länderübergreifend fordern Kinder und Jugendliche die Verantwortlichen auf, die Kriege dieser Welt zu beenden. Um dieser Forderung Ausdruck zu verleihen, wurde die größte „Abrüstung von unten“ auf der 2. Gipfelkonferenz der Kinder beschlossen.

Jedes Kind, jeder Jugendlicher auf der ganzen Welt kann seine eigenen Plastikwaffen abgeben, um damit ein Zeichen für mehr Frieden zu setzen !

Die Sammelstelle für alle Plastikwaffen ist:

Spielzeug Museum Nürnberg
Karlstraße 13-15
90403 Nürnberg
Infos: spielzeugmuseum@stadt.nuernberg.de

Das Papiertheater hat zum Thema eine Inszenierung entwickelt, die als mobiles Theaterstück überall aufgeführt werden kann, um die Plastikwaffen-Sammlung durchzuführen:

Das entwaffnende Pferd –Über die List der Abrüstung der Welt

Konzept: Johannes Volkmann
Spiel: Cihan Kente, Johannes Volkmann 
Regie: Arnd Schimkat
Dauer: ca. 50 Min.

Auf der Bühne steht eine 2 x 3m große Sperrholzwand – als einziges Bühnenbild. Diese wird im Laufe der Inszenierung bemalt, zersägt, verschraubt. Am Ende steht eine Holzkiste auf der Bühne – eine Sammelbox für Plastikwaffen. Diese Box bleibt nach der Aufführung am jeweiligen Auftrittsort stehen, damit Kinder und Jugendliche ihre Plastikwaffen dort sammeln können.

Der Inhalt der Inszenierung behandelt das große Thema „Krieg und Frieden“. Im Zentrum der Erzählung steht die alte griechische Geschichte des trojanischen Pferdes. Dieser Kriegsgeschichte, die durch eine List zum Siege führte, wird die List des „Entwaffnenden Pferdes“ entgegen gestellt. Und die ist eine Friedensgeschichte…

Die szenischen Mittel der Inszenierung bedienen sich des Objekttheaters. Sägen und Hämmer, Zangen und Bohrmaschinen werden zu den Akteuren des Spiels.  In die Holzfläche wird ein großes Pferd ausgesägt.

Die Inszenierung ist lustig und hintersinnig… und einmalig in der sinnlichen Darstellungsform.

Anfragen: Volkmann@dasPapiertheater.de

Bau der „Säule des Friedens“

Das Papiertheater hat im Innenhof der Kongresshalle der NS-Zeit in Nürnberg einen denkwürdigen Ort gewählt, um aus allen weltweit gesammelten Plastikwaffen die 1. Säule des Friedens zu bauen.

Hunderte von Kindern und Jugendlichen, aus 9 Ländern der Erde, sind nach Nürnberg gereist, um beim Bau der Säule des Friedens mitzumachen.

Jede Plastikwaffe wurde mit einem kleinen Namensschildchen versehen und an das Eisengerüst geschmolzen.

Die 2. Säule des Friedens entstand vor dem Haupteingang des Memoriums Nürnberger Prozesse, am Ort des Kriegsverbrecher-tribunals nach dem 2. Weltkrieg.

Die 3. Säule des Friedens soll in Bukarest in Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut gebaut werden. Zudem ist eine Kooperation mit Moldawien angestrebt.

Der Bau der 4. Säule des Friedens ist in Kiew geplant, soweit der aktuelle Konflikt dies zulässt.

Weitere Orte sind in Planung, und es können auch ständig neue Orte dazukommen.

Bei Interesse:
Volkmann@dasPapiertheater.de

Die Wanderausstellung

Die fertig gebauten „Säulen des Friedens“ sollen an unterschiedlichen Orten temporär ausgestellt werden Bei Interesse bitte melden (Volkmann@dasPapiertheater.de).

1. Station:
St.-Egidien-Kirche, Nürnberg

Foto: Rudi Ott

2. Station:
Dreieinigkeitskirche, Nürnberg

3. Station:
Paul-Gerhardt-Kirche, Nürnberg

Foto: Rudi Ott



Die Vision

Ein „Tempel der Entwaffnung“ soll gebaut werden. Ein großes Gebäude, das dem Frieden gewidmet ist, bestehend aus all den abgegebenen Plastikwaffen.

Alle bis dahin entstandenen Säulen des Friedens werden zusammengefügt und in den „Tempel der Entwaffnung“ integriert.

Projektwebseite: www.konferenz-der-kinder.de

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